Turnier Dangast
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Nach unseren beiden Fun-Turnieren (verwöhnt durch viele leichte Gegner und einem Turniersieg von Norderney in der Tasche) kehrten wir an diesem Wochenende in die Mastersserie, und damit in die Beachhandballwirklichkeit, zurück ;-) Im sehr stark besetzten Turnier in Dangast hatten wir eigentlich auch sehr viel Glück mit der Gruppenauslosung und sollten auf Rostock, Bremen und Kempten treffen. In der zweiten Gruppe waren Bumblebee und die Sand AG aus Wildeshausen, sowie die Beachattacke Köln und die Beachbunnys aus Minden vertreten.
Im ersten Spiel trafen wir auf die Mannschaft aus Rostock, die wir in Krefeld bereits beobachtet hatten. Wir starteten sehr nervös und Rostock
kam mit voller Power ins Spiel. Zwei sehr starke Shooterinnen wurden von Ihren Mitspielerinnen immer wieder sehr gut in Szene gesetzt und die Spielzüge gekonnt vorgetragen. Dazu hatten wir in diesem Spiel sehr viel Pech mit den Schiris, die insbesondere Monis saubere Piouretten abpfiffen oder nur als 1er werteten.
In der 2. Halbzeit kamen wir besser ins Spiel, kämpften und lagen gleich auf mit dem Gegner. Beim Abpfiff zeigte die Anzeigentafel 1 Tor vor für uns. Doch dann begann die Diskussion. Während der eine Schiri 2 x bestätigte, dass Monis letzte Piourette als 2er zählte, der andere Schiri und der Gegner aber der Meinung waren, dass der Wurf abgepfiffen wurde. Da hat der erste Schiri sich doch noch schnell umentschieden und sprach uns die 2 Punkte wieder ab, womit Rostock auch die 2. HZ gewonnen hatte.
Wir wollten zu unserem Spiel zurückfinden, wozu wir im nächsten Spiel gegen die Koma Omas aus Kempten Gelegenheit bekamen. Es war das Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Auch hier kamen die beiden gegnerischen Shooterinnen mit viel Power direkt aus dem Torraum und unsere Abwehr hatte sichtlich Mühe. Hier zeigte sich auch wieder, dass Assi schmerzlich vermisst wurde. Im Angriff haben wir diesmal geduldig durchgespielt und unsere Chancen erfolgreich genutzt. Auch wurden alle 7 m von Moni und Nadja sicher verwandelt. So konnten wir beide Halbzeiten zwar knapp, aber doch souverän für uns entscheiden.
Unsere Gruppe war spielerisch sehr ausgeglichen. Jeder hatte schon gewonnen und verloren... Nach unseren Berechnungen sollte uns 1 gewonnene Halbzeit gegen unseren letzten Gruppengegner, dem Team XXS aus Bremen reichen, um in die Gruppe der Plätze 1 – 4 zu kommen. Doch leichter gesagt (bzw. berechnet), als getan. Wir waren körperlich deutlich unterlegen und es gelang uns insgesamt nicht viel. Ohne Konzept und mit einigen Umstellungen während des Spiels hatten wir mehr mit uns zu kämpfen, als mit dem Gegner. Wir verloren beide Halbzeiten und mussten am nächsten Tag den Weg zu den Platzierungsspielen 5 – 8 antreten.
Hier trafen wir dann auf die starken Bumblebees aus Wildeshausen, die sich sehr überraschend in ihrer Gruppe nicht durchsetzen konnten. Dies spricht auch für die sehr starke zweite Vorgruppe. Somit verwiesen die Bumblebees uns auch in die Schranken, waren klar das bessere Team auf dem Platz und siegten sehr souverän, was für uns aber auch keine Schande war.
Im letzten Spiel um Platz 7 brauchten wir dann gar nicht mehr anzutreten, da das Team Beachattacke Köln nur noch 3 Spielerinnen zur Verfügung hatte und nicht mehr spielfähig war. So ging dieses Spiel kampflos an uns, brachte uns den 7. Tabellenplatz und damit 5 weitere Punkte für Cuxhaven.
Verrücktes Turnier! Wenn man bedenkt, dass wir gegen die Koma Omas , die im Finale spielten, in der Vorrunde gewonnen hatten. Aber so geht’s im Beachhandball. Jedes Turnier und jedes Spiel ist anders und jedes mal wird neu gemischt. Doch trotz der etwas schwachen Ausbeute können wir sehr zufrieden sein. Denn mit unserem Punktekonto stehen wir gut im Soll und unserem Ziel, der Quali für Cuxhaven sollte eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
